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Frühe urkundliche Erwähnungen mit Bezug zum Gebiet des heutigen Garbsen sind verbunden mit dem räumlich benachbarten, 1196 gegründeten Kloster Marienwerder sowie der Grafschaft Lauenrode (13. Jh.) mit dem Bereich Schloss Ricklingen.
Die Stadt Garbsen entstand 1968 aus dem Zusammenschluss der Ortschaften Garbsen und Havelse und dem damals neu errichteten Stadtteil Auf der Horst. Die Ortschaften gehörten zum Landkreis Neustadt am Rübenberge, der später im Landkreis Hannover aufging. Die damalige Einwohnerzahl der jungen Stadt betrug etwa 23.577. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung (Gebietsreform) 1974 kamen die Gemeinden Schloss Ricklingen, Horst, Meyenfeld, Frielingen, Osterwald Oberende und Unterende, Stelingen, Berenbostel und Heitlingen dazu. Am Beginn der 80er Jahre entstandt der neue Stadtteil Garbsen-Mitte, der bis heute durch starken baulichen Zuwachs gekennzeichnet ist. In Garbsen-Mitte befinden sich das Rathaus (seit 1997), zwei Einkaufszentren, ein Kino, Restaurants und Cafes. Das Stadtgebiet ist 79 km² groß.
Heute (2003) zählt Garbsen als so genanntes Mittelzentrum mit Wohn- und Arbeitsstätten etwa 63.000 Einwohner. Der Bereich des ehemaligen Garbsens ist heute der Stadtteil Altgarbsen.
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